Migräne

Es gibt verschiedene Arten der Migräne. Und so wie jede Person anders ist, so wird auch jeder Schmerz anders erlebt.

Eine Migräneattacke ist nicht mit normalen Kopfschmerzen zu vergleichen, da Symptome und Schmerzstärke meist ausgeprägter sind und eine größere Intensität erreichen. Pochender, meist einseitiger Schmerz, Licht- sowie Geräuschempfindlichkeit, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen gehen nicht selten mit dem Migräneschmerz einher. Die Attacken werden von den Betroffenen oft als unerträglich beschrieben und können von ein paar Stunden bis zu mehreren Tagen anhalten.

Die Ursachen sind vielfältig und es ist ratsam, zu beobachten, in welcher Lebenslage sich der Schmerz erneut einstellt. Oft sind es Stresssituationen, bei Frauen menstrualbedingte Hormonschwankungen, bestimmte Gerüche oder Nahrungsmittel, die es zu vermeiden gilt. Die Ermittlung der persönlichen Triggerfaktoren (auslösende Faktoren) ist somit auch einer der wichtigsten Schritte in der Behandlung. Die Schwächung des Körpers durch andere Umstände - wie bspw. einer Erkältung - kann den Ausbruch eines Migräneanfalls erleichtern. Da Medikamente leider nicht bei allen Patienten wirksam sind oder nur bedingt helfen, lässt sich durch Kenntnis der Triggerfaktoren die Auslösung oder Intensität der nächsten Migräne möglicherweise vermeiden oder reduzieren.